Auch heute noch herrscht bei den meisten Arbeitnehmern große Unwissenheit über die Altersvorsorge und die Möglichkeiten, die sie bietet.
Da die Renten auch in Zukunft weiter sinken werden, ist eine private Altersvorsorge besonders wichtig geworden. Mit der betrieblichen Altersvorsorge, auf deren Abschluss seit 2002 jeder Arbeitnehmer bestehen kann, hat man eine ideale Ergänzung zur gesetzlichen und privaten Altersvorsorge.
Bei der betrieblichen Altersvorsorge hat jeder Arbeitnehmer die Möglichkeit, einen Teil seines Verdienstes in eine spätere Rente zu investieren. Des Weiteren kann ein Arbeitnehmer veranlassen, einen Teil der Sonderzahlungen (Weihnachts- und Urlaubsgeld) in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen zu lassen, wenn er dieses für die spätere Rente aufsparen möchte.
Diese Art der Vorsorge bietet nicht nur Arbeitnehmern Vorteile, auch der Arbeitgeber profitiert bei der betrieblichen Altersvorsorge. Bis einschließlich 2008 kann der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge aus den Lohnkosten des Arbeitnehmers sparen.
Der nachhaltige Vorteil für den Arbeitnehmer besteht sicherlich darin, dass er durch die betriebliche Altersvorsorge das bei Renteneintritt entstehende Loch in der Haushaltskasse verminder kann.
Da bis jetzt die gesetzlichen Renten noch in einem angemessenen Rahmen lagen, wurde der betrieblichen Altersvorsorge keine allzu große Beachtung geschenkt. Doch jetzt, in den Zeiten der Einsparungen, wird sie zur wichtigen Dritten Säule der Altersvorsorge werden.
Wie eine zusätzliche private Altersvorsorge aussehen sollte, ist von Mensch zu Mensch verschieden und kann nicht pauschalisiert werden. Jeder Mensch hat einen individuellen Lebensstandart.
Deshalb sollte man sich bei Abschluss einer privaten Altersvorsorge vorher ausführlich über deren Leistung informieren.
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